Der Entwickler Thorsten Ball veröffentlichte am 19. September 2026 auf seinem Blog eine Liste von Überzeugungen zur Zukunft der Softwareentwicklung, die zuvor auf X große Resonanz fand. Er erwartet, dass Code-Reviews und Unit-Tests durch leistungsfähige KI-Modelle überflüssig werden und Menschen nur noch Systeme und deren Zusammenspiel prüfen. Das handwerkliche Programmieren werde verschwinden, während das Wissen darüber, wie sich Geschäftsprobleme mit Software lösen lassen, wichtiger werde. Terminal, Shells und klassische Entwicklerwerkzeuge sowie die Aufteilung in Product Management, Design und Engineering und agile Methoden würden laut Ball verdrängt. Er hält es für unbelegt, dass „guter Code“ künftig noch eine Rolle spielt, und erwartet, dass Oberflächen dynamisch generiert werden und der Zugang zu genügend Tokens über die Teilhabe an der Softwareentwicklung entscheidet. Der Wandel werde etwa eine Generation dauern, wobei auch in zehn Jahren noch Menschen Code schreiben würden. Automatische Zusammenfassung — Original siehe Quelle. > Meine Sicht: Eine spannende Entwicklung, die ich auch gerade mitmache. Bis jetzt merke ich einen positiven Effekt auf die Softwareentwicklung. Es fühlt sich wieder mehr wie in meinem Ingenieurstudium an.